Helden

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Männer fühlen sich gerne als Held

Tief drin wäre jeder Mann gern heldenhaft wie Supermann oder zumindest so ähnlich.

Nicht jeder Mann zeigt das so deutlich, dass man es auf Anhieb erkennen kann, aber manchen Männern merkt man den Drang in Richtung Supermann deutlich an.

Männer lassen sich bisweilen auf waghalsige Abenteuer ein, um sich ihr Heldentum zu beweisen. Sei es tief springen beim Bungee Jumping oder schnell fahren bei privaten Autorennen.

Das ganze Machogehabe, das so typisch für viele Männer ist, hat seine Wurzeln im Drang zum Heldentum.

Der Wunsch des Mannes, ein wahrer Held zu sein, ist eng verknüpft mit den Männer-Hierarchien, denn der heldenhafteste Mann steht natürlich sehr weit oben in der männlichen Rangordnung.

Die Rangordnungen unter Männern und die zugehörigen Machtkämpfe haben wir ja schon gründlich besprochen.

Hier geht es jetzt darum, wie heldenhaft sich der Mann fühlt. Denn von diesem Gefühl hängt das Wohlbefindes des Mannes stark ab.

Als Partnerin können wir viel dazu beitragen, dass sich ein Mann so heldenhaft fühlt, dass es ihm gut geht. Und wenn sich der Mann heldenhaft fühlt, dann fällt es ihm auch leichter, sich heldenhaft und edel zu verhalten. Daher haben beide Partner etwas davon, wenn sich der Mann heldenhaft genug fühlt.

Ein wichtiger Aspekt des Heldentums ist schliesslich seit jeher die Rettung der Prinzessin. Sie als Partnerin können im Alltag die Rolle der dankbaren, bewundernden Prinzessin übernehmen.

Das Gefühl eines Mannes hängt nämlich unter anderem stark davon ab, ob seine Partnerin wegen jeder missratenen Kleinigkeit heftig nörgelt oder ob die gelungenen Passagen des Männerlebens ausreichend gewürdigt werden.

Dabei geht es nicht darum, seinen Partner etwas vorzumachen, sondern schlichtweg darum, die natürlicherweise vorkommenden Spitzenleistungen nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu loben.

Durch die ausgiebige Würdigung seiner Heldentaten bekommt der Mann den Eindruck, dass es sich lohnt, sich lobenswert zu verhalten, und er wird es wieder tun.

Durch ausgiebiges Loben wird sich die echte Heldenhaftigkeit des Mannes verstärken und immer häufiger gibt es Grund zum Lob.

Dieses Prinzip nennt sich positive Verstärkung und es funktioniert nicht nur bei heldenhaften Männern, sondern auch bei Kindern oder Frauen.

Zurück zum wahren Heldentum des Mannes.

Er ist nämlich gerne ein Held.

Der eine geniesst sein Heldentum nach aussen hin eher bescheiden, der andere zeigt deutlich, wie stolz er auf sein Heldentum ist.

Damit das angenehme Gefühl des Heldseins möglichst lange anhält, werden sich die meisten Männer entsprechend heldenhaft verhalten.

Er wird seine Frau trösten, die Spinne verjagen, den schweren Getränkekasten schleppen und den Garten umgraben, oder welche Heldentaten auch immer zu seinem Leben passen.

Fazit:

Loben Sie als Frau Ihren Partner wann immer es etwas zu Loben gibt.

Geben Sie ihm das Gefühl, Ihr persönlicher Held zu sein.

Dieses Gefühl wird nicht nur ihm gut tun, sondern er wird Ihnen auch zeigen, dass er tatsächlich ein Held des Alltags ist.

Durch Lob und ein wenig Heldenverehrung aktivieren Sie die besten Seiten Ihres Partners.

Das funktioniert erheblich besser als jeder Erziehungsversuch durch Nörgeln, Schimpfen oder ernste Gespräche.

Loben Sie sich Ihren Partner zu einem echten Helden.

Umgekehrt:

Auch Frauen werden gerne gelobt und anerkannt.

Zwar ist Frauen nicht so wichtig, als Held dazustehen. Stattdessen wollen sie eher lieb und attraktiv sein. Auch ihr Fleiss im Haushalt, ihre Kochkunst oder andere Tugenden wollen gerne gelobt werden.

Loben Sie Ihre Partnerin bei jeder passenden Gelegenheit.

Ihre Partnerin wird glücklicher sein und und Sie an ihrem Glück teilhaben lassen.

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